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6 SEO Änderungen 2021 und die Auswirkung auf das Google Ranking

6 SEO Änderungen 2021 und die Auswirkung auf das Google Ranking

SEO (Suchmaschinenoptimierung) macht für die Besucheranzahl einer Webseite sehr viel aus. Um im Ranking einer Suchmaschine nach oben zu kommen, muss man auf die SEO achten.

Mittlerweile entstehen fast 93 Prozent des gesamten Traffics einer Webseite über Suchmaschinen. Google gibt seine Daten über das Volumen der durchgeführten Suchanfragen nicht bekannt. Jedoch wird geschätzt, dass die Suchmaschine zwei Billionen Anfragen pro Jahr verarbeitet.

Da eine Person drei bis vier Suchanfragen pro Tag durchführt, war die SEO noch nie so wichtig wie heute. SEO-Praktiken entwickeln sich ständig weiter, daher ist es wichtig, über neue Trends und Änderungen am Google-Algorithmus auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir haben sechs wichtige Änderungen rausgesucht, die 2021 erfolgen.

1. Page Experience-Signale fließen in das Ranking mit ein

Die vielleicht wichtigste Änderung für die Suche ist das Page Experience Update für den Google-Algorithmus, das im Mai 2021 kommt.

Page Experience wird alles berücksichtigen, von der Mobilfreundlichkeit bis zu den Sicherheitsprotokollen einer Website.

Diese Signale kombinieren Core Web Vitals mit bereits vorhandenen Faktoren wie Mobile-Freundlichkeit, Safe Browsing und HTTPS-Sicherheit.

Um von dem Update zu profitieren, müssen Webseiten für die SEO, alle drei Core Web Vitals von Google erfüllen. Dazu gehören die Ladegeschwindigkeit von Seiten, die Geschwindigkeit, mit der Nutzer mit einer Seite interagieren können und wie oft Nutzer einen unerwarteten Layoutwechsel erleben.

Um die neuen Standards zu erfüllen, sollte der Content innerhalb von 2,5 Sekunden geladen werden, die erste Eingabeverzögerung sollte nicht mehr als 100 Millisekunden betragen und die Seiten sollten eine kumulative Layoutverschiebung von weniger als 0,1 aufweisen. Die Aktualisierungen von Core Web Vital wirken sich auch auf Google Discover aus, den personalisierten Content-Feed von Google.

2. Die lokale Suche ist wettbewerbsfähiger

Laut Hennessey Digital sind 46 Prozent aller Google-Suchanfragen, Nutzer die Informationen über lokale Angebote suchen. „Near me“-Suchen (Suche nach Produkten und Dienstleistungen in unmittelbarer Umgebung) sind von 2019 bis 2020 um 150 Prozent gestiegen. Da fast jede fünfte lokale Suche zu einem Kauf führt, ist eine gute Platzierung in lokalen Listen absolut entscheidend.

In den letzten Jahren hat Google versucht, die Qualität der lokalen Suchergebnisse zu verbessern, indem es die Standortdaten der Nutzer nutzt. Google hat auch begonnen, Fotos von Unternehmen hervorzuheben, prominente Handlungsaufforderungen anzuzeigen und zu Google My Business (GMB) hinzuzufügen. Im Jahr 2021 können wir davon ausgehen, dass die lokale Suche wettbewerbsfähiger wird, da mehr Unternehmen beginnen, die GMB-Funktionen zu nutzen. So muss die SEO auch hier mit einfließen.

Wir werden auch einen Anstieg der Zero-Click-Suche erleben – eine Suche, bei der ein Nutzer eine Webseite nicht besucht, weil seine Frage in den Suchergebnissen selbst beantwortet wird. Der Anstieg der Null-Klick-Suche macht es noch wichtiger, die SEO zu benutzen, um im Ranking nach oben zu steigen.

3. Die Sprachsuche macht das Ranking wichtiger

Viele Menschen besitzen mittlerweile Smart Speaker, zum Beispiel einen Echo Dot von Amazon.

Diese Entwicklung wird einen dramatischen Einfluss auf SEO im Jahr 2021 und darüber hinaus haben.

Unternehmen, die versuchen, ihre SEO für die Sprachsuche zu verwenden, sollten darauf abzielen, auf den ersten ein bis drei Plätzen bei Google zu erscheinen.

Ebenso sollten bei der SEO Inhalte als Featured Snippet erscheinen (Format, welches das Ergebnis einer Google-Suchanfrage direkt als Text darstellt, ohne auf die Website klicken zu müssen). Google hat mehr Featured Snippets und Antwortboxen zu den SERPs hinzugefügt, um Fragen für Sprachsuchanfragen schnell und prägnant zu beantworten. Heute stammen etwa 40 Prozent der Antworten auf Sprachsuchen aus Featured Snippets.

Das Ranking ist ein weiterer Faktor, der die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein Inhalt als Sprachsuchergebnis ausgewählt wird. (Etwa 75 Prozent der Sprachsuchantworten stammen aus den ersten drei Ergebnissen bei Google). Auch die Ladegeschwindigkeit von Seiten scheint bei der Sprachsuche eine Rolle zu spielen, was Sinn macht, wenn man bedenkt, dass diese Nutzer sofortige Antworten erwarten. Diese Faktoren sollte man also auch bei der SEO beachten.

4. Die Suchabsicht stellt alles andere in den Schatten

Google versucht ständig das Sucherlebnis für seine Nutzer zu verbessern. Im Allgemeinen gibt es vier Arten von Suchabsichten: informativ („Wie heißt die Hauptstadt von North Dakota“), bevorzugt („Netflix vs. Hulu“), transaktional („Gutscheine“) und navigativ („Facebook-Login“). Basierend auf der Suche des Nutzers weiß Google, welche Art von Inhalt zuerst angezeigt werden soll. So zum Beispiel eine Wikipedia-Seite, eine Webseite eines Online-Shops oder die eigentliche Webseite, nach der der Nutzer gesucht hat.

Da Google die Suchabsicht immer besser versteht, wird der Grad der Übereinstimmung eines Inhalts mit der Suchabsicht wichtiger werden als technische SEO-Praktiken. Das soll nicht heißen, dass Meta-Beschreibungen und Tags nicht mehr wichtig sind. Jedoch solltest Du bei der SEO darauf achten, wettbewerbsfähige Inhalte zu erstellen und Inhalte, die den Bedürfnissen eines Nutzers am besten entsprechen.

5. Der Mobile First Index gehört zum Standard

Dies ist keine Neuerung, jedoch gibt es bei der Mobile SEO bedeutende Änderungen. Heute haben viele Unternehmen separate Versionen einer Website für Desktop- und mobile Nutzer. Das Problem ist, dass diese Versionen nicht immer identisch sind. Google hat keinen separaten Index für Mobile Geräte und Desktop, und in der Vergangenheit war die Desktop-Version der Website der Standard.

Da mittlerweile mehr als die Hälfte der Suchanfragen von einem mobilen Gerät aus durchgeführt werden, hat Google langsam auf einen Mobile-First-Index umgestellt. Im Jahr 2019 wurde die Mobile-First-Indizierung zum Standard für neue Websites. Ab März dieses Jahres hat Google den Mobile First Index zum Standard für alle Webseiten gemacht.

6. Langform-Inhalte, die den „EAT“-Test erfüllen, schneiden besser ab

Auch wenn die Bildschirme kleiner werden, werden textbasierte Inhalte immer länger. Lange Lesestücke haben kürzere Stücke überflügelt, wobei Beiträge mit mehr als 3.000 Wörtern bis zu dreimal so viel Traffic erhalten. In Zukunft kann das Erstellen von langen Inhalten helfen, die Konkurrenz in der Suche zu übertreffen. Solange der Inhalt qualitativ hochwertig ist, auch darauf sollte man bei der SEO achten.

„EAT“ ist ein Konzept aus dem Jahr 2018. Es steht für Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Da so etwas wie „Vertrauenswürdigkeit“ schwer zu quantifizieren ist, ist es noch kein direkter Ranking-Faktor. Laut Danny Sullivan, dem öffentlichen Verbindungsmann von Google für die Suche, verwendet Google jedoch eine Reihe von Faktoren, um zu beurteilen, ob ein Inhalt die EAT-Kriterien erfüllt oder nicht.

Fazit

Änderungen an Googles Algorithmus könnten in diesem Jahr einige Schwankungen in den Rankings verursachen, daher ist es wichtig sich mit SEO anzupassen. Das bedeutet, die relevantesten Suchergebnisse in einem möglichst benutzerfreundlichen Format zu liefern. Solange Du die SEO nutzt und hilfreiche, informative Inhalte erstellst, bist Du auf dem richtigen Weg, um im Jahr 2021 und darüber hinaus erfolgreich zu sein.